Progressive Muskelrelaxation (PMR)

Die Progressive Muskelrelaxation wurde um 1938 von dem Psychologen Jacobson entwickelt und kam in den 60er Jahren aus Amerika nach Westeuropa.

Jacobson fand heraus, dass es bei Stress oder Angst zu einer reflexhaften Anspannung der Muskulatur kommt und dass umgekehrt eine Lockerung der Muskulatur zu einem Ruhegefühl führt.

Im Laufe der Zeit und bei regelmäßiger Anwendung schult der Übende neben dem Erleben von Ruhegefühl auch seine Körperwahrnehmung. Er lernt, die körperliche Ver- und Anspannung im Alltag früher wahrzunehmen und darüber hinaus die körperlichen Anzeichen als Hinweise zu nutzen, die Muskelentspannung frühzeitig herbeizuführen und das Progressive Muskelentspannung Verfahren, wann immer nötig, einzusetzen.

Ziel ist, neben dem Aufspüren von Verspannungen und dem Entspannung der Muskulatur, möglichst auch andere Zeichen von körperlicher Unruhe oder Erregung zu reduzieren, wie beispielsweise Herzklopfen, Schwitzen oder Zittern. Darüber hinaus können Muskelverspannungen aufgespürt und gelockert und damit Schmerzzustände verringert werden.

Progressive Muskelrelaxation hilft bei:

  • Schlafstörungen
  • Spannungskopfschmerz
  • Allgemeine Spannungszustände
  • Bluthochdruck
  • Unruhe und Nervosität
  • Stress
  • Muskelverspannungen
  • Fibromyalgie

Progressive Muskelrelaxation ist durch die Krankenkassen eine anerkannte Entspannungsmethode.
Die Gebühren der Gruppenkurse sowohl für Erwachsene als auch für Jugendliche werden von den Krankenkassen bis zu 80 Prozent erstattet.